Sie sind hier:

Geschichte und Gegenwart

Name "Malsch"

Gedicht:Heimatort Malsch

Fastnacht -Nostalgie

Letzenberg

Eindrücke von Malsch

Winter in Malsch

Kirchenbrand 1972

Wein und Poesie

Wein und Zitate

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Badnerlied

T E R M I N E

Mälscher Fastnachtsschlager

Kontakt

Mitglied werden

Impressum

Des Letzenberg als Wallfahrtsort


1296 - Erste urkundlich nachweisbare Erwähung des Letzenberges als Wallfahrtsort.
1300 - Auf dem Bergrücken soll, angelehnt an ein urkundlich nachweisbares Hofgut, eine Kapelle entstanden sein.
1525 - In der Endphase des Bauernkrieges verschanzen sich die bedrängten Bauern am Südhang des "Beltzenberg" in den Weinbergen.
1722 - Erlaubt der Bischof von Speyer Damian Hugo Philipp von Schönborn eine Kollekte zur Erbauung einer Kapelle zu Ehren des Heiligen Kreuzes auf dem Letzenberg und beschenkte die Pfarrei St. Juliana dafür mit einem Kreuzpartikel. Das Bauvorhaben wurde nicht verwirklicht.
1846 - Weilt seine Exzellenz Erzbischof Hermann von Viccari aus Freiburg auf dem Letzenberg. Die Letzenberg-Wallfahrten beginnen. Sie werden zweimal im Jahr durchgeführt.
1885 - Zur Erinnerung an den Bischofsbesuch lässt Sebastian Bellemann aus Malsch auf der Kuppe des Berges auf seinem Grundstück ein gußeisernes Kreuz auf grauen Sandsteinsockel errichten.
1883 - Errichtung des ersten Kreuzweges ab Ortsausgang zur Bergkuppe.
1888 - Erteilt der Mainzer Bischof Hafner in Malsch die heilige Firmung. Auf dem Letzenberg ist er von der Fernsicht und der Schönheit der Landschaft beeindruckt. Er rief: "Hier müsst ihr eine Kapelle bauen! Wenn sie fertiggestellt ist, komme ich und weihe sie ein." Die Pfarrgemeinde St. Juliana griff den "Auftrag" auf. Dank zahlreicher Stiftungen und Sammlungen wuchs der gegründete Fonds für den Bau einer Kapelle auf dem Letzenberg auf 8.000.- Mark an.
1898 - Baudirektor Schroth erarbeitet einen Plan für eine achteckige Kapelle (Oktogon) im neuromanischen Stil.
1899 - Der neue Plan wird von Pfarrer und Stiftungsrat befürwortet.
1900 - Das Erzbischöfliche Bauamt gab die Original-Baupläne zur Deutschen Bauausstellung, wo sie mit einer Goldmedaille ausgezeichet wurden.
1901 - Maurermeister Karl Burkart aus Mühlhausen beginnt mit den Bauarbeiten. Steinmetze aus Italien arbeiten am Bau mit.
1902 - Am 4. Mai legt Pfarrer Josef Isemann in Anwesenheit des Bauamtsvorstandes Schroth den Grundstein, der die Inschrift trägt: Ich wurde gelegt am ersten Sonntag im Mai 1902
1903 - Pfarrer Josef Isemann weiht am Sonntag, den 3. Mai 1903 die Letzenbergkapelle zu Ehren der Schmerzhaften Mutter Gottes ein. Die PIETA über dem Altar wurd speziell für die Apsis geschaffen. Bei den Buntglasfenstern mit Motiven aus dem Leben Jesu handelt es sich um Stiftungen von Bürgermeister Daniel Maier, Winzer Michael Kilian sowie den Belegschaften der Zigarrenfabriken Küther und Muth.

Alljährlich finden von der Pfarrkirche St. Juliana ausgehende Letzenberg-Wallfahrten statt:
die Frühjahrswallfahrt am 1. Sonntag im Mai
die Herbstwallfahrt am 3. Sonntag im September.

Seit 1945 wählen Brautpaare die Letzenbergkapelle gern für ihre Trauungen.
Am letzten Sonntag im September findet die Pferdewallfahrt statt. Nach einer Andacht werden Mensch und Tier gesegnet. Die Wallfahrt wurde von Frau Dr. Johanna Mächtel und Pfarrer Fridolin Bigott ins Leben gerufen.

Malsch hören

Letzenbergkapelle  Maria mit dem Jesuskind