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Bau der Seifenkisten

(res) Wenn es um gute Ideen bei der Aktion „Ferienspaß“ geht, ist die Malscher CDU um gute Ideen nie verlegen. Im Kreise der Vorstandschaft wurde die Idee geboren den daheim gebliebenen Kindern und Jugendlichen etwas Besonderes und Ausgefallenes zu bieten. Wie wäre es mit dem Bau von Seifenkisten? Seifenkisten sind bekanntlich selbstgebaute, nicht motorisierte Kleinfahrzeuge, die meistens aus Holz, Kohlefaser oder ähnlichen Materialien gebaut werden. CDU-Vorsitzender Uwe Schnieders war begeistert von der Idee und übergab Frank Dickmann die Leitung über Organisation und Bau von Seifenkisten. Dieser machte gleich Nägel mit Köpfen und fand in Manfred Six und Helmut Hirzmann motivierte Mitstreiter. Zunächst suchte man helfende Hände. Diese fand man bei interessierten Eltern und Parteifreunden. Man wollte mit den Kindern und Jugendlichen nicht eine primitive Kiste auf vier Rädern bauen, sondern ein kleines Miniauto, das mittels einer Schwenkachsenlenkung auch fährt und mit dem man ein Seifenkistenrennen veranstalten kann. Nachdem sich 32 Kinder und Jugendliche zum Bau von Seifenkisten angemeldet hatten, suchten die Verantwortlichen eine geeignete Werkstätte. Und diese fanden sie Dank dem Hinweis von Richard Brucker und dem Entgegenkommen der Gemeinde in der alten Zigarrenfabrik. Sponsoren ermöglichten den Kauf der Bausätze für die Seifenkisten. Wohlweislich wählte man keine Kohle- oder Kunstfaserbausätze, sondern wasserfest verleimtes Birkenholz. Außerdem achtete man auch auf die Sicherheit und wählte Bausätze, die vom TÜV geprüft und abgenommen wurden. Helfer gab es mehr als genug. Unter diesen befanden sich auch Schreinermeister Armin Raddatz, Gastwirt Richard Brucker (Uhlandshöhe) und Gewerbelehrer Roland Förderer. Unter der Regie von Frank Dickmann und dieser Fachleute und folgenden Erwachsenen: Nicole Hemberger, Christian Hemberger, Gerd Bohner, Manfred Six, Günter Petersilie-Fölkl, Michael Weimer, Andreas Heilig, Uwe Schnieders und Arno Maier konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.

An drei verschiedenen Tagen wurde fleißig gewerkelt und geschafft. Nicht nur Schreinermeister Raddatz wunderte sich über das angenehme Arbeiten im Team, die Kreativität und das handwerkliche Geschick der Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 13 Jahren. Unwahrscheinlich, wie unterschiedliche Charakteren gemeinsam an einem Strick zogen und ihr Bestes gaben. Damit niemand von den kleinen Handwerkern und Erwachsenen Hunger und Durst leiden musste, sorgte die CDU für ordentliches Vesper, welches die müden Glieder wieder munter machte. Eigentlich waren die Kleinen gar nicht müde. Im Gegenteil - viele waren enttäuscht, als Uwe Schnieders gegen 18 Uhr den Feierabend einleitete. Vor lauter Begeisterung an dem Basteln von Seifenkisten hätten die Kinder am liebsten auch noch die Nacht durchgeschafft. Mit welchem Schwung und Elan die kleinen Handwerker bei der Sache waren, stieß bei den Erwachsenen auf großes Wohlgefallen. Von wegen, dass Kinder ihre Freizeit nur noch vor der Glotze oder am Computer verbringen! Das Seifenkistenbauen von über 30 Kindern und Jugendlichen strafte diese Behauptung Lügen. Die einzelnen Teams gaben sich Namen wie „Gipfel-Racer“, „Letzenberg-Flitzer“, „Klipfel-Raser“ oder „Eidechsenrenner“. Nach drei Tagen waren die Seifenkisten fertig. Jetzt plant die Malscher CDU ein Seifenkistenrennen, bei dem neben der Ferienspaß-Gruppe auch verschieden andere Gruppen - unter anderem auch eine Gaudigruppe- teilnehmen. Zeit und Ort werden noch frühzeitig bekannt gegeben.