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Walter Kenz seit 40 Jahren im Gemeinderat

Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstag, d. 21.10.2008 wurde Walter Kenz für 40 - jährige Zugehörigkeit zum Gemeinderat geehrt.
Bürgermeister Werner Knopf überreichte die Ehrenurkunde des Gemeindetages Baden-Württemberg.
Für die CDU-Fraktion gratulierte Robert Krippl:

Lieber Walter,

40 Jahre Gemeinderat – alle Achtung – ein ehrenamtliches Engagement, vor dem wir den Hut ziehen. 40 Jahre, die Respekt und Anerkennung fordern und die heute gewürdigt werden.
40 Jahre im Gemeinderat ergeben einen persönlichen Gesamtüberblick über das kommunale Geschehen, den sonst niemand von uns hat.
Du hast in den 40 Jahren den Bürgerinnen und Bürgern – man sehe mir den Ausdruck nach – „aufs Maul geschaut“, aber nie nach dem Munde geredet.
Das Wohl der Gemeinde und ihrer Einwohnerschaft ist nicht nur ein Ausspruch für dich, den man so daher sagt, sondern Programm. Du hast immer das Ganze gesehen, wohlwissend, dass in dem Mosaikbild „Gemeinde“ auch die Details, jedes einzelne Teilstück wichtig ist, wenn es in das Gesamtbild passen soll.
Dein Handeln stand und steht unter der Prämisse: Nicht mit ideologischer Intoleranz, sondern mit Verständnis und gegenseitigem Miteinander wollen wir unsere Aufgaben und Arbeit angehen.
40 Jahre Gemeinderat, dies bedeutet bei vielen – ich möchte sagen – unzähligen Entscheidungen und Beschlüssen mitgewirkt, sie teilweise initiiert, beantragt oder angeregt zu haben und sie dann gegenüber der Bevölkerung zu vertreten und sie in vielen Diskussionen auch zu rechtfertigen.
So manche Entscheidung ist nicht leicht gefallen, ich erinnere an den Beschluss zur Flurbereinigung, deren Schwerpunkt die Sicherung des Natur- und Landschaftsschutzgebietes „Malscher Aue“ war. Hitzige Debatten und Wortgefechte – heute sind sich alle beteiligten Behörden einig, dass es eine vorausschauende und richtige Entscheidung war.
Auch Geduld spielt in der Kommunalpolitik eine große Rolle. Durch beharrliches Nachfassen, zu dem du immer wieder aufgefordert hast, ist es gelungen, den Schwerlastverkehr aus der Hauptstraße zu verbannen (weitere Entscheidungen, an denen du maßgeblich beteiligt warst, hat der Bürgermeister in seiner Rede aufgeführt).

Lieber Walter,
wir sind stolz darauf, dass wir einen Mann in unseren Reihen wissen, dem die Wählerinnen und Wähler über eine so lange Zeit (bei 8 Gemeinderatswahlen) das Vertrauen ausgesprochen haben und ich meine, dies ist der beste Beweis und Beleg für deine gute Arbeit und deren Anerkennung in der Gemeinde.
Die Demokratie lebt nicht von einer momentanen Begeisterung, sondern von Mitverantwortung. Du warst bereit, Verantwortung über 4 Jahrzehnte auf dich zu nehmen und zu tragen und mit Sachverstand und Weitblick die Arbeit in der Fraktion und im Gemeinderat zum Wohle der Bürgerschaft mitzugestalten.
Seit 25 Jahren führst du auch die CDU-Fraktion und bist unser Sprecher. Wir haben dich als einen sachkundigen, verantwortungsbewussten und

kompromissbereiten Kollegen kennen und schätzen gelernt, wobei du auch bei hitzigen Fraktionsdebatten und Diskussionen immer den Überblick behieltst und dich für vertretbare, machbare und vernünftige Entscheidungen und Lösungen eingesetzt hast.
Du hast jedem Mitglied der Fraktion immer sein eigenes Votum, seine Entschei-dungsfreiheit zugestanden. Fraktionszwang hat es nie gegeben.
Auch ist es dir immer gelungen, die neuen Fraktionsmitglieder – und das waren in den letzten Jahren schon einige – in das Prozedere der Gemeinderatsarbeit einzuführen und sie damit vertraut zu machen.
Für diese integrierende Kraft und für die harmonische, sachliche und erfolgreiche Zusammenarbeit sagen wir dir heute Dank – bestimmt auch im Namen vieler Bürger und Bürgerinnen.
Wir beglückwünschen dich zu deiner heutigen Auszeichnung und Ehrung und schließen uns den anerkennenden Worten und Ausführungen des Bürgermeisters an, die sicherlich für dich auch Ansporn sind, dein erfolgreiches Tun im Gemeinderat fortzusetzen.
Konrad Adenauer, der ein Verfechter der Selbstverwaltung der Kommunen war, stellte fest: Es ist ein großer Segen für die Kommunalpolitik, dass gleichgültig, welcher Partei man angehört, wenn man nur den Willen hat, seiner Gemeinde zu nützen, man letzten Endes zusammenkommt und zusammenarbeitet. In dem Sinne ist die Kommunalpolitik die Hohe Schule der Demokratie.

Walter, du warst und bist seit 40 Jahren Mitglied dieser Hohen Schule und hast Demokratie gelebt. Alle Achtung!
Ich darf dir im Namen der CDU-Fraktion ein herzliches Dankeschön aussprechen, unsere Anerkennung für deine Leistung in den 40 Jahren bekunden und sie als vorbildhaft bezeichnen.
Im Auftrag der Fraktion darf ich dir ein Präsent überreichen und gleichzeitig mitteilen, dass der CDU-Gemeindeverband deine Arbeit in einer eigenen Veranstaltung würdigen wird.
Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.