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Umwandlung in Grünland

Schutz des Niedermoor-Standortes „Hochholz-Kapellenbruch“

Im Malscher Kapellenbruch sind gegenwärtig noch 14 ha Gemeindefläche als Ackerland verpachtet. Die Ackernutzung ist jedoch in diesem Bereich wegen der hohen Grundwasserstände problematisch und in nassen Jahren ist mit Ernteausfällen zu rechnen.

Die Böden in Niedermooren bestehen fast ausschließlich aus Humus und sind nach naturwissenschaftlichen Erkenntnissen sehr gute Speicher von Treibhausgasen. Durch die Umstellung der Bewirtschaftung von Acker auf extensives Grünland könnten auf der besagten Fläche 15t CO2 pro Hektar jährlich eingespart werden. Dies entspricht einer Gesamtmenge von 210 t pro Jahr.

Die Umwandlung der Äcker in extensive Wiesen würde sich auch äußerst positiv auf die Artenvielfalt in diesem Feuchtgebiet auswirken. Nutznießer wären seltene Pflanzen und Tierarten, die auf der „Roten Liste“ stehen. Feuchtwiesenbrüter wie Kiebitze, Braunkehlchen und Bekassine hätten wieder echte Chancen auf Bruterfolge und Ansiedlung.

Aus Sicht der CDU-Fraktion zahlt sich die Rückführung und Umwandlung in Grünland aus.

Für uns ist es ein Gebot der Stunde, denn anmoorige Böden sind die billigsten CO2 –Speicher, schützen die Grundwasserqualität, stärken die Klima- und Naturschutz und fördern die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.

Durch die vorgeschlagene Änderung der Bewirtschaftung können der Gemeinde etwa 1,3 Millionen Ökopunkte gutgeschrieben werden. Diese Ökopunkte haben einen Wert von rund 320.000 Euro.

Die CDU-Fraktion stimmte der Verpachtung der ganzen Fläche als extensives Grünland zu. Ebenso befürworteten wir, dass die Ökopunkte in das naturschutzrechtliche Ökokonto eingestellt werden.

Rob. Krippl, Fraktionssprecher