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Graswegbach in Malsch

Natur pur!

Der Graswegbach in Malsch – Vom Betonkanal zum Naturraum

Gemeinderäte und Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Malsch machen sich ein Bild über den Entwicklungsstand einer Renaturierungsmaßnahme.

Folgt man dem Grasweg den flachen Hügel hinab, entlang der alten Friedhofsmauer, vorbei an Wiesen und Feldern, bis zur Gabelung beim Segelfluggelände, kommt man zu der Stelle, ab dem der Graswegbach heute wieder in seinem natürlichen Bett fließen darf.

Nachdem das Gewässer über 40 Jahre unsichtbar in einem Betonkanal vergessen dahinfloss, wurde es im Rahmen des Gewässer-Entwicklungsplans der Gemeinde Malsch im Zuge einer Ausgleichsmaßnahme renaturiert. Die Betonrohre wurden entfernt und ein natürlicher, geschwungener Wasserlauf wurde wieder hergestellt.

Die CDU-Gemeinderatsfraktion Malsch hatte erheblichen Anteil an der Durchsetzung und Realisierung dieser sinnvollen Maßnahme.
Die CDU in Malsch steht seit Jahren für einen sorgsamen und sparsamen Umgang mit der endlichen Ressource Boden und unbebaute Flächen sowie einen Umwelt- und Naturschutz, der Kreativität und Verantwortung der Menschen fördert. Nach dem Verständnis der CDU Malsch widersprechen sich wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz nicht.
Die künftigen Generationen haben in Malsch ein Recht auf wirtschaftliche Entwicklung, sozialen Wohlstand und eine intakte Umwelt.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ein Mitglied des Vorstands des CDU-Gemeindeverbandes Malsch auch die Bachpatenschaft für den Graswegbach übernommen hat.
Seit Mai 2010 pflegt und betreut Armin Stegmaier diesen inzwischen wieder wunderschönen Naturraum und ist Ansprechpartner bei auftretenden Problemen.

In einem kurzen Vortrag erläuterte er die bisher durchgeführten Arbeiten, die Vorteile schonender Pflegemaßnahmen, die Entwicklung der Artenvielfalt in den letzten Jahren und den Nutzen der Renaturierungsmaßnahme für die Bevölkerung von Malsch.

Viele seltene Tier- und Pflanzenarten leben nun wieder im Graswegbach und den angrenzenden Glatthafer- und Hochstaudenwiesen, Gebüschen und Bäumen.
An regnerischen Tagen lassen sich die seltenen Feuersalamander auch am Tage beobachten.
Orchideen und Eibisch sind hier noch anzutreffen und benötigen besonderen Schutz und eine schonende, zeitlich abgestimmte Wiesenmahd.

Strenggenommen ist der Graswegbach gar kein Bach sondern ein Quellrinnsal, das fast ausschließlich von Quellen, Schmelz- und Regenwasser gespeist wird. Regnet es längere Zeit nicht, kann das Gewässer vollkommen trockenfallen.
Aber gerade diese periodischen Wechsel zwischen Feuchtigkeit und Trockenheit haben ganz besondere Tier- und Pflanzengesellschaften entstehen lassen.

Ein Besuch des Graswegbachs lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Berichtsverfasser: Armin Stegmaier

Robert Krippl, Armin Stegmaier, Uwe Schnieders, Bernd Keiler, Rüdiger Bös, Markus Hill  Trockenperiode! Der Graswegbach ist ausgetrocknet.