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Sammlung mit Herz für Mensch und Umwelt

Sammelaktion der Malscher CDU ein voller Erfolg


Kritiker sind sich schnell einig in ihren Vorurteilen über politische Parteien: Handeln an den Sorgen und Nöten der Bürger vorbei, denken nur an sich. Genau das Gegenteil praktiziert die CDU Malsch schon seit Jahren. Robert Krippl, der Initiator der Aktion, bringt es auf den Punkt: „Reden tun viele, es kommt aber darauf an, zu handeln“. Deshalb führen die Malscher Christdemokraten schon seit Jahren Sammelaktionen für andere Hilfsorganisationen durch. Das Motto lautet: Wir können etwas dafür tun, dass Arbeitsplätze für Behinderte gesichert, dass die Folgen von Hunger und Armut gemildert werden.

Die Beteiligung an der Sammelaktion war gut. An der Sammelstelle herrschte über drei Stunden lang reger Betrieb. Selbst aus den Nachbargemeinden kamen Leute und gaben Brillen, Briefmarken, Münzen, Korken, Handys, Druckerpatronen, CDs und DVDs ab. Bei einem Glas Weizenbier oder Sekt und Weißwurst mit Brezel nahm man sich dann noch die Zeit für kurzweilige Gespräche mit den CDU-Gemeinderatskandidaten.

Wem kommt aber diese Hilfe zugute? Was in reichen Industrieländern als Abfall dient, ist in den Ländern der Dritten Welt eine Kostbarkeit: Gebrauchte Brillen. Arbeiter müssen in vielen Ländern Afrikas sechs bis acht Monate dafür arbeiten. In Burkina Faso werden in einer Optikerwerkstatt die Brillen von einheimischen Kräften vermessen und hergerichtet. Arbeitsplätze werden geschaffen nach dem Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe! 

Die gesammelten Telefonkarten und Briefmarken unterstützen die Deutsche Welthungerhilfe. Die gebrauchten Karten und Marken werden nämlich durch die Welthungerhilfe an Motivsammler verkauft. In denselben „Topf“ wandern auch die Erlöse von gebrauchten Uhren sowie Münzen und Papiergeld aller Zeiten und Währungen. Mit dem Geld werden sturm- und regenfeste Ziegelhäuser in 15 Dörfern der indischen Region Andrha Pradesh aufgebaut. Immer wieder wird dieses Gebiet von verheerenden Wirbelstürmen heimgesucht.

Aber auch die Probleme im eigenen Land hat man vor Augen. Zugegeben, ein richtiges Müllproblem waren die Flaschenkorken eigentlich nie. Aber der Kork ist ein gutes Beispiel für eine scheinbar unbedeutende kleine Abfallsparte, die auf vielseitige Weise wertvoll sein kann. Die Naturkorken werden nämlich an das Epilepsiezentrum in Kork bei Offenburg weitergeleitet. Dort werden die ausgedienten Verschlüsse für den Einsatz im ökologischen Hausbau zu wertvollem Korkgranulat verarbeitet. Die Aktion dient auch der Sicherung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen.

CDs und DVDs: Die Silberlinge bestehen aus dem hochwertigen Kunststoff Polycarbonat und einer dünnen Aluminiumschicht. Beim Recycling werden die Schichten wieder getrennt, der gewonnene Kunststoff kann ohne größeren Aufwand verwertet und in Produkten von der Automobilindustrie bis hin zur Medizintechnik wieder verwendet werden.

Für jede gefüllte Box, die an das Recyclingunternehmen geht, wird ein bestimmter Betrag zugunsten krebskranker Kinder gespendet.
Der Verein für krebskranke Kinder der Medizinischen Hochschule Hannover hat sich zur Aufgabe gemacht, den verschiedenen Stationen auf denen die Kinder behandelt werden, besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Beispielsweise wurden Spielzimmer oder auch ein Elternräume zum Zurückziehen eingerichtet.

Die Handys geben wir an eine Firma weiter, welche die Wiederverwertung umweltverträglich und zertifiziert durchführt. Die ganze Aktion hat einen gemeinnützigen Nebeneffekt: Pro gesammeltes Alt-Handy fließt ein Betrag von 5.- Euro in Natur- und Umweltprojekte der Deutschen Umwelthilfe.

Hocherfreut wegen der großen Resonanz versprach die Malscher CDU, die Aktion auch in der Zukunft fortzusetzen. „Dies ist eine notwendige Pflicht in unserem eigenen Interesse. Denn die Folgen von Hunger und Armut machen nicht vor unseren Grenzen halt“, so die Meinung der fleißigen Sammler. 

Ein herzliches Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, die die Aktion unterstützt haben.